Regionalgeschichte

  • Ehre wem Ehre gebührt? Die Aberkennung der Ehrenwürden an der Universität des Saarlandes

    Wie gehen wir heute mit Ehrungen für Menschen um, die während des Nationalsozialismus Teil des politischen, administrativen oder wirtschaftlichen Systems waren?

    Die Universität des Saarlandes hat die Biografien ihrer Ehrenwürdenträger systematisch untersuchen lassen. Seit 1961 hatte sie insgesamt 45-mal Ehrenwürden wie die eines Ehrensenators oder Ehrenbürgers sowie Ehrenmedaillen verliehen. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Frage, inwieweit die Geehrten durch ihr Handeln während der NS-Zeit belastet waren. Bei 13 von ihnen entschied sich der Senat schließlich für eine posthume Aberkennung der Ehrenwürde.

    In dieser Folge von SaarZeiten sprechen wir mit dem Historiker Dr. Rainer Möhler, Privatdozent für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität des Saarlandes, der die Untersuchung durchgeführt hat.

    Wie lässt sich historische Belastung überhaupt feststellen? Was sagt eine Mitgliedschaft in NSDAP oder SS aus? Welche Verantwortung trugen Menschen, die in Verwaltungen, Banken oder Unternehmen tätig waren? Und welche Rolle spielen dabei die Beteiligung an der sogenannten „Arisierung“, der Einsatz von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern oder eine spätere Entnazifizierung?

    Wir sprechen außerdem darüber, wie Historiker mit lückenhaften Quellen umgehen und warum der Zugang zu Archiven entscheidend für eine belastbare Bewertung ist. Dabei richtet sich der Blick auch auf die saarländische Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte, zu der für die Zeit des Nationalsozialismus weiterhin erheblicher Forschungsbedarf besteht.

    Schließlich geht es um die Frage, was nach einem solchen Gutachten folgen sollte: Wie können Universitäten und andere Institutionen ihre eigene Vergangenheit weiter erforschen, und welche Themen warten im Saarland noch auf eine systematische Aufarbeitung?


    Links

    Transkript

    NSDAP Mitgliederlkartei (US National Archives)

    Vortrag: Fabian Lemmes – NS-Zwangsarbeit im Saarland: Stand und Perspektiven der Forschung 80 Jahre nach Kriegsende


    Literatur

    Heiner Fangerau u. a., Kontroverse akademische Ehrungen: Dokumentation zur Gremiendiskussion über die universitären Ehrenwürden von Dr. Max Obé und Dr. h.c. Ernst Röchling, hrsg. v. Ludger Santen, Saarbrücken 2025 (Universitätsreden / Universität des Saarlandes 131).

    Johannes Feichtinger u. Sandra Klos, NSDAP-Mitglieder in den Akademien der Wissenschaften: Berlin, Göttingen, Heidelberg, Leipzig, München und Wien im Vergleich, in: Politik in der Wissenschaft: Zur Evaluierung von „NS-Belastung“ in wissenschaftlichen Kontexten 2024, DOI: https://doi.org/10.26164/LEOPOLDINA_10_01239.

    Rainer Möhler, Entnazifizierung in Rheinland-Pfalz und im Saarland unter französischer Besatzung von 1945 bis 1952, Saarbrücken 1992 (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz, 17). Zugang über SULB-Digital.

    Rainer Möhler, Die Reichsuniversität Straßburg 1940-1944: eine nationalsozialistische Musteruniversität zwischen Wissenschaft, Volkstumspolitik und Verbrechen, Stuttgart 2020 (Veröffentlichungen der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, 227).

    Rainer Möhler, Gutachten zu den Ehrenwürdenträgern der Universität des Saarlandes. Saarbrücken 2026. Zugang über UdS-Website.

    Volker Roelcke (Hg.), Politik in der Wissenschaft: Zur Evaluierung von „NS-Belastung“ in wissenschaftlichen Kontexten, Stuttgart 2024, https://doi.org/10.26164/LEOPOLDINA_10_01229. Zugang über Leopoldina.

  • Ten Score and Fifty Years Ago – Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Entstehung des Saargebietes 1918 bis 1920

    Das 250 Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika nehmen wir zum Anlass, um nach den Spuren transatlantischer Beziehungen in der Großregion zu suchen.

    Diese hatten einen direkten Einfluss auf die Entstehung des Saargebietes und damit auch auf das spätere Saarland:

    Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde die Saarregion von französischen Truppen besetzt. Auf der Pariser Friedenskonferenz entwickelte sich das Industrierevier zu einem wichtigen Streitpunkt. Frankreich verband mit der Saar wirtschaftliche Interessen, Reparationsforderungen und Sicherheitsvorstellungen. US-Präsident Woodrow Wilson stellte sich einer unmittelbaren Angliederung an Frankreich entgegen, die zeitweise durch Frankreich gefordert wurde. Amerikanische Delegationsmitglieder wie David Hunter Miller und Charles Homer Haskins wirkten zugleich an jener Kompromisslösung mit, aus der schließlich das Saargebiet unter Verwaltung des Völkerbundes hervorging.

    Mit Dominik Schmoll sprechen wir darüber, warum die Saar 1919 zum internationalen Verhandlungsgegenstand wurde, welche Rolle Wilsons Idee des Selbstbestimmungsrechts spielte und was der amerikanische Rückzug aus dem Völkerbund für die spätere Entwicklung bedeutete. Außerdem geht es um die französischen Interessen an Kohle und Sicherheit, die Rolle Großbritanniens sowie um die Quellen, mit denen sich diese internationale Geschichte heute rekonstruieren lässt.


    Links

    Transkript

    Digitalisiertes Archiv des Völkerbundes (Englisch/Französisch)

    Vortrag Dominik Schmoll – Zwischen Kaiserreich und Völkerbund (19.05.2022)


    Literatur

    Dominik Schmoll, Geboren aus Kohle, Stahl und Kompromissen
    Das Saargebiet als Ergebnis internationaler Diplomatie
    1918 bis 1920. Saarbrücken 2026.

  • Ten Score and Fifty Years Ago – Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Saarregion. Teil I: Das Régiment Royale Deux-Ponts von Zweibrücken nach Amerika

    Das 250 Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika nehmen wir zum Anlass, um nach den Spuren transatlantischer Beziehungen in der Großregion zu suchen.

    Diese reichen bis fast zum Anfang zurück:

    Am 4. Juli 1776 erklärten dreizehn britische Kolonien ihre Unabhängigkeit. Doch die Geschichte des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges führt nicht nur nach Philadelphia, Boston oder Yorktown, sondern auch in die europäische Großregion. Im Mittelpunkt dieser Folge steht das Régiment Royal Deux-Ponts, ein Zweibrücker Regiment im Dienst des französischen Königs.

    Im ersten Teil sprechen wir mit Florian Deller und Jens-Philipp Hettrich darüber, wer die Soldaten dieses Regiments waren, woher sie kamen und wie sie überhaupt in den Militärdienst gelangten. Regimentslisten eröffnen Einblicke in Herkunft, Konfession, Aussehen und Karrieren. Ego-Dokumente wie das Tagebuch des einfachen Soldaten Georg Daniel Flohr zeigen dagegen, wie Amerika aus der Perspektive der Beteiligten wahrgenommen wurde.

    Mit Dank an das DFKI Saarbrücken für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und Fabian Barbknecht aus dem Landesarchiv des Saarlandes für die Vermittlung der Kontakte.


    Transkript

    Georg Daniel Flohr – Transkript der Reisebeschreibung


    Literatur

    Hans Ammerich, Landesherr und Landesverwaltung: Beiträge zur Regierung von Pfalz-Zweibrücken am Ende des Alten Reiches, Saarbrücken 1981 (Veröffentlichungen der Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung 11).

    Michael Hochgeschwender, Die Amerikanische Revolution: Geburt Einer Nation 1763-1815, München 2016.

    Ladislaus Ludescher, Die Amerikanische Revolution und ihre deutsche Rezeption: Studien und Quellen zum Amerikabild in der deutschsprachigen Literatur des 18. Jahrhunderts, Berlin/Boston 2020.

    Robert A. Selig, A German Soldier in America, 1780-1783: The Journal of Georg Daniel Flohr, in: The William and Mary Quarterly 50. 1993, H. 3, S. 575-590, https://doi.org/10.2307/2947367.

  • Ten Score and Fifty Years Ago – Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Saarregion. Teil II: Das Régiment Royale Deux-Ponts von Yorktown zur Kanonade von Valmy

    Das 250 Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika nehmen wir zum Anlass, um nach den Spuren transatlantischer Beziehungen in der Großregion zu suchen.

    Im zweiten Teil folgen wir dem Regiment Royal Deux-Ponts über den Atlantik: von der Einschiffung in Brest über Newport und den Marsch nach Virginia bis zur Belagerung von Yorktown. Dort wurde das Regiment beim Sturm auf Redoute 9 Teil eines entscheidenden Moments des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges.

    Doch die Geschichte endet nicht mit dort. Nach der Rückkehr nach Europa wurde die Teilnahme des Regiments am Unabhängigkeitskrieg erinnert, gedeutet und teilweise auch mythisiert. Wenige Jahre später veränderte die Französische Revolution die politische Welt, aus dem das Royal Deux-Ponts gekommen war: Aus dem königlichen Regiment wurde das 99. französische Linieninfanterieregiment.

    Mit Dank an das DFKI Saarbrücken für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und Fabian Barbknecht aus dem Landesarchiv des Saarlandes für die Vermittlung der Kontakte.


    Transkript

    Georg Daniel Flohr – Transkript der Reisebeschreibung


    Literatur

    Hans Ammerich, Landesherr und Landesverwaltung: Beiträge zur Regierung von Pfalz-Zweibrücken am Ende des Alten Reiches, Saarbrücken 1981 (Veröffentlichungen der Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung 11).

    Michael Hochgeschwender, Die Amerikanische Revolution: Geburt Einer Nation 1763-1815, München 2016.

    Ladislaus Ludescher, Die Amerikanische Revolution und ihre deutsche Rezeption: Studien und Quellen zum Amerikabild in der deutschsprachigen Literatur des 18. Jahrhunderts, Berlin/Boston 2020.

    Robert A. Selig, A German Soldier in America, 1780-1783: The Journal of Georg Daniel Flohr, in: The William and Mary Quarterly 50. 1993, H. 3, S. 575-590, https://doi.org/10.2307/2947367.

  • „Maria hilf! Vernichte unsere Feinde“ – Die Marienerscheinung von Marpingen 1876

    Am 3. Juli 1876 soll die heilige Mutter Gottes drei achtjährigen Mädchen in Marpingen erschienen sein. Was darauf folgte war ein nie dagewesener Pilgerstrom in den kleinen saarländischen Ort, der bald als „deutsches Lourdes“ bekannt war. Der preußischen Verwaltung gefiel ein solches Ereignis, noch dazu mitten im Kulturkampf, ganz und gar nicht. Sie reagierte mit Waffengewalt und entsandte einen Geheimagenten, der als irischer Reporter verdeckt ermittelte. Anlässlich des 150jährigen Jubiläums der ersten Marienerscheinung von Marpingen fragen wir nach der Bedeutung dieses Ereignisses damals und heute.

    Zu Gast:
    Maike Jung, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte und Landesgeschichte an der Universität des Saarlandes

    Szenischer Einstieg:
    Mädchen: Rosa Finkler
    Mutter: Christine Finkler
    Marpinger: Katrin Conrad, Sebastian Ehrhard, Katharina Feickert, Gunther Finkler

    Host:
    Markus Lay, Geschäftsstellenleiter der Kommission


    Podiumsdiskussion vom 11. Juni 2026 (Youtube)

    Transkript

    SR-Doku „Als Maria ins Dorf kam“ (ARD-Mediathek bis 21.12.2027)


    Literatur

    David Blackbourn, Marpingen – Das deutsche Lourdes in der Bismarckzeit, Saarbrücken 2007 (erweiterte Neuauflage: Echolot, historische Beiträge des Landesarchivs Saarbrücken, Bd. 06).

    Olaf Blaschke, Vom „Kulturkampf “ an der Saar bis zum „Burgfrieden“ (1870-1918), in: Gabriele B. Clemens u. Stephan Laux (Hg.), Reformation, Religion und Konfession an der Saar (1517-2017), Saarbrücken 2020 (Veröffentlichungen der Kommission für Saarländische Landesgeschichte 52), S. 255–286.

    Manuel Borutta, Antikatholizismus: Deutschland und Italien im Zeitalter der europäischen Kulturkämpfe, Göttingen 2010 (Bürgertum, n. F., Bd. 7).

    Maike Jung, „Eine Epoche, in welcher […] Mariensäulen ohne Zahl aus der Erde emporwuchsen“? Marienverehrung, Frömmigkeit und Katholizismus im Bistum Trier zwischen Vormärz und Reichsgründung, in: Gabriele B. Clemens u. Stephan Laux (Hg.), Reformation, Religion und Konfession an der Saar (1517-2017), Saarbrücken 2020 (Veröffentlichungen der Kommission für Saarländische Landesgeschichte 52), S. 229–254.

    Andreas J. Kotulla, »Nach Lourdes !« Der französische Marienwallfahrtsort und die Katholiken im Deutschen Kaiserreich, 1871-1914, Diss. M. Meidenbauer 2006.

    Bernhard Schneider, Identitätssuche in Umbruchszeiten. Der Katholizismus an der preußischen Saar bis zum Kulturkampf, in: Gabriele B. Clemens u. Stephan Laux (Hg.), Reformation, Religion und Konfession an der Saar (1517-2017), Saarbrücken 2020 (Veröffentlichungen der Kommission für Saarländische Landesgeschichte 52), S. 195–227.

  • Der 7. Juni 1951 – Das wichtigste Datum der saarländischen Geschichte


    Anlässlich des 75. jährigen Jubiläums der Kommission für Saarländische Landesgeschichte soll darüber gesprochen werden, was eine Kommission für Landesgeschichte überhaupt ist, welche Aufgaben sie hat und wie sie sich von historischen Vereinen unterscheidet. Außerdem wird der Vergleich mit anderen Landeskommissionen gewagt und gefragt, wie sich eine solche Institution in Zukunft entwickeln könnte. Darauf aufbauend soll der Frage nachgegangen werden, welche Rolle Regional- bzw. Landesgeschichte im alltäglichen Leben für eine Rolle spielt.

    Es sprechen:

    Prof. Dr. Gabriele B. Clemens, Vorsitzende der Kommission und Professorin für Neuere Geschichte und Landesgeschichte an der Universität des Saarlandes

    Pfarrer Prof. Dr. Joachim Conrad, Vorsitzender des Historischen Vereins für die Saargegend

    Prof. Dr. Christoph Cornelißen, Professor für Neueste Geschichte an der Goethe Universität Frankfurt

    Prof. Dr. Stephan Laux, Vorsitzender der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde und Professor für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Trier


    Einspieler Eugen Meyer: Gunther Finkler

    Host: Markus Lay, Geschäftsstellenleiter der Kommission


    Transkript

    Quelle: Rundfunkrede Eugen Meyers vom 23. Juni 1951


    Vortrag Armin Heinen zu 70 Jahren Kommission (Youtube)

    Podcast „Politik auf den Punkt gebracht“ mit Thomas Gergen zu 70 Jahren Kommission


    Literatur

    Mathias Beer (Hg.), Landesgeschichte mit und ohne Land: West- und ostdeutsche Historische Kommissionen nach 1945, Stuttgart 2023. Online unter: https://www.idglbw.de/fileadmin/user_upload/idgl/publikationen/schriftenreihe/9783515135238.pdf

    Gabriele B. Clemens, Sanctus amor patriae: eine vergleichende Studie zu deutschen und italienischen Geschichtsvereinen im 19. Jahrhundert, Tübingen 2004.

    Maria Elisabeth Franke, Die Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung e.V. – 1951/52 bis 2012, in: Brigitte Kasten (Hg.), Historische Blicke auf das Land an der Saar. 60 Jahre Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung, Saarbrücken 2012, S. 15–37.
    Online unter: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-96269

    Armin Heinen, Siebzig Jahre „Kommission für Saarländische Landesgeschichte“ – Siebzig Saarjahre, 1951-2021 – Siebzig Jahre ldentitätssuche, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 50. 2024, S. 237–249.
    Online ab Ende 2026/Anfang 2027

    Kurt-Ulrich Jäschke, Die Gründungszeit der Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung, in: Herrmann, Hans-Walter u. a. (Hg.), Forschungsaufgabe Industriekultur. Die Saarregion im Vergleich, Saarbrücken 2004, S. 23–56.
    Online unter: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-156890

    Stephan Laux (Hg.), Quellenpublikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde: Rahmenbedingungen, Genese und Rezeption im wissenschaftshistorischen Kontext, Köln, Weimar 2025.
    Online ab 2027

    Klaus Pabst, Die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde (1881-1981): Trägerschaft, Organisation und Ziele in den Ersten 100 Jahren ihres Bestehens, hrsg. v. Stephan Laux, Wien Köln 2022.
    Online unter: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/geschichte-des-20.-jahrhunderts/57214/die-gesellschaft-fuer-rheinische-geschichtskunde-1881-1981?c=1545

  • SaarZeiten Trailer

    Was erzählt uns das Saarland über Europa?

    Wie prägen Grenzen, Industrie, Glaube, Migration und Erinnerung eine Region und die darin lebenden Menschen?

    Salut, Glückauf und willkommen bei SaarZeiten, dem Podcast über die Geschichte des Saarlandes und der europäischen Großregion.

    Die Kommission für Saarländische Landesgeschichte spricht hier mit Expertinnen und Experten aus Forschung, Kultur und Gesellschaft über die Themen, die diese Region geprägt haben:
    von keltischen Spuren an Saar und Blies, gräflichen Autorinnen im Mittelalter, mächtigen Magnaten der Industrialisierung bis hin zur aktuellen Erinnerungskultur, dem stetigen Strukturwandel und digitaler Geschichtsforschung.

    Wir fragen:
    Was machte Marpingen im 19. Jahrhundert zu einem Ort von internationalem Interesse?
    Welche Verbindungen gab es zwischen der Saarregion und den USA?
    Wann entstand so etwas wie eine saarländische Identität?
    Und wie verändert Künstliche Intelligenz unseren Blick auf Geschichte und die Arbeit mit Quellen?

    SaarZeiten verbindet regionale Geschichte mit den großen Fragen der Zeit — ab 7. Juni 2026 überall wo es Podcasts gibt.